Feuerwehrfrauen im Krieg

Während des letzten Krieges waren, wie im 1. Weltkrieg durch die Einberufungen zum Kriegsdienst die Feuerwehren personell geschwächt. 1941 wurden in verschiedenen Wehren bereits Hitlerjugend-Gruppen übernommen. In Bassen sind sogar Frauen zum Dienst bei der Feuerwehr herangezogen worden. Es hatten sich 1942 vierzehn junge Frauen freiwillig bereit erklärt, mitzuhelfen Brände zu löschen, die jetzt zum großen Teil durch Abwurf von Brandbomben feindlicher Flugzeuge entstanden. Die Grundkenntnisse im Feuerschutz wurde den jungen Frauen durch Brandmeister Johann Gerken (Gerken Vadder) vermittelt. Die Frauen fanden in der Bevölkerung volle Anerkennung, Lob und Bewunderung.

Die Namen der Frauen: Katharine Apmann, geb. Otten Sophie Asendorf, geb. Barning Anni Cordes, geb. Wiedekamp Berta Cordes, geb. Puvogel Anni Haase, geb. Brüns Bertha Hahnenfeld, geb. Behrmann Katharine Jahn, geb. Garbes Bertha Lüllmann, geb. Wicke Annemarie Meinken, geb. Drewes Meta Mitschke, geb. Hogrefe Bertha Schruba, geb. Lankenau Martha Tusinski, geb. Mindermann Frieda Wülbers-Mindermann, geb. Tietjen Martha Wülbers, geb. Gerken