Gedicht von 1920

Noch eine wahre Geschichte von der Bassener Feuerwehr, erzählt von Johann Tietjen, Bassen, Hausnummer 110, aufgeschrieben von Johann Heinrich Mindermann, von dem Bauernhof Bassen Nr. 9 (Püvögels). Er ist am 1. Januar 1901 geboren und später Pastor geworden. In Bassen wurde er „Hans-Pastor“ genannt. Als er 19 Jahre alt war, hat er die folgende Geschichte aufgeschrieben:

Eenes Daug’s, do lücht dat dor so hell von Norden här; Minsch, wat wör dat för’n Füe! Ick güng uppe Chessee lang un sä to mi: „Dat is Rech’n Huus inne Wümm’n!“ Ick naun Sprützenhuus henn; dor staut de Lüe denn jo ook all, hcfft dc Sprützen rutkräg’n, un de Peer vörspannt. „Dat Füe is bi Rech’n inne Würnrn’n“, säh ick. Do wör „Knaster-Meyer“, dc Hunkuhln-Meycr, naun Bree’moor vörher bi Rech’n wäs’n, he kummt nu trüch, un wör bi siene mächtige Meldung, de hc nu to bring’n har, ganz ut de Puste kaum’n. He rönnt in ahl de Lüe rin un bölkt: Platz daue, Peer vörrut, Püvögcls Kohkaub’n brennt!“ Se kriegt dc Peer vörrut un gaut nau Huus! Denn annern Mord’n leeg Rech’n Huus in Schutt unAschen; keen Minsch wörjem to Hülpe kaum’n!